Frisör zu sein muss schrecklich sein. In der Gewissheit zu leben, dass man den unnützesten Job macht, den man überhaupt machen kann, es würde mir die Lust am Leben nehmen. Ein Frisör muss nichts können, er muss nichts wissen, er muss nicht einmal etwas gelernt haben. Man wird Frisör, wenn man in der Schule faul war, ein Sechser-Kandidat, ohne Zukunftsperspektive wird Frisör, weil es bei ihm nicht reicht, um sich bei der Müllabfuhr zu bewerben. Was bist du von Beruf? „Ich bin Frisör“ Ach halt die Fresse. Was müssen die Eltern von einem denken, wenn man ihnen sagt, dass man Frisör werden will? Dann doch lieber beichten, dass man schwul ist, oder dass man gern Kacke auf sein Brötchen schmiert, von mir aus auch Hundekacke.

Man sagt auch nicht mehr Frisöse, nein das wollen die Frisösen nicht hören, weil das so nach Nutte klingt. Als Frisöse sollte man doch stolz sein, mit einer Hure verwechselt zu werden, das ist wenigstens ein anständiger Beruf. Wie peinlich ist es denn zu sagen, dass man Frisör ist? Da klingt Hartz IV Empfänger ja noch besser und als solcher ist man in der Gesellschaft auch höher angesehen, als ein schmieriger Frisör. Anderen Leuten das Horn vom Kopf zu schneiden, wie widerlich. Dann doch lieber Fußpfleger und Hornhaut von der schrundigen Ferse hobeln. Warum sagen Frisöre eigentlich nicht, dass sie Kanalarbeiter sind, wahrscheinlich sind sie schlichtweg zu dumm dafür.

Letztens sagte ich noch und es ist noch gar nicht so lange her, es wird noch soweit kommen, dass es im TV eine Serie über Frisöre geben wird. Kaum hatte ich es ausgesprochen, haben sich total verrückte Redakteure meiner Idee angenommen und zeigen in so einem Judensender den Alltag der Frisöre. Guck mal, wir sind Frisöre, wir sind wichtig und deswegen sind wir jetzt im Fernsehen. Nach Frauentausch und vor der Sendung über Hartz IV Schmarotzer kann der degenerierte Zuschauer nun die Frisöre bei ihrem tun zugucken. Frisöre sind dermaßen dumm, sie müssen sogar auf extra für sie eingerichtete Schulen gehen, wo man ihnen das Haare schneiden beibringt. Meinen die Frisöre tatsächlich, dass wir sie mitnehmen werden, wenn wir diesen Planeten eines Tages verlassen? Am Arsch, von wegen und wozu überhaupt? Damit sie uns auf dem Mars auch noch auf die Nerven gehen?

Zu allem Überfluss gibt es sogar Star-Frisöre. Meist schwule, alte Männer, die ihr Handwerk zur Kunst erheben und sich feiern lassen. Nein, Haare waschen ist keine Kunst, da braucht es kein können für. Irgendwann im Kindergarten muss es bei den Gören ausgesetzt haben, die später Frisöre werden. Da haben sie gelernt, wie sie mit einer Schere umzugehen haben, das reicht ihnen aus um es den Rest ihres kümmerlichen Lebens damit zu verbringen. Frisöre sind ständig am Jammern, wie wenig sie verdienen. Ja zum Teufel, es ist noch viel zu viel. Neugierige, kleine Kacker, die einen aushorchen und mit Fragen belästigen, während sie ihren Job machen. Tratschende Homosexuelle und unterfickte Weiber, denen Facebook nicht genug ist. Nein, sie müssen einen auch noch ein Gespräch aufzwingen. Sobald man jedoch anfängt, über seine offenen Hämorrhoiden zu sprechen, ist es ihnen auch nicht recht, dann versuchen sie das Gespräch auf ein anderes Thema zu lenken, aber nicht mit mir.

Wer braucht heute noch einen Frisör? Die Seiten kann man sich selber kurz machen und ansonsten sehen die jungen Männer eh aus, als wären sie gerade aus dem Bett gekommen. Die Haare stehen zur Seite als wären sie Idioten, die keine Zeit hatten in den Spiegel zu gucken. Was sind die Perspektiven als Frisör? Bildet man sich weiter um Schamhaare schneiden zu können, oder Arschhaare? Das wäre vielleicht noch etwas Sinnvolles. Sich jedoch als Frisör bejubeln und feiern zu lassen ist ebenso absurd, wie wenn Heide Klum einem 14-jährigen Model sagt, das es schön laufen kann. Aber das ist ein anderes Thema, dem ich mich demnächst widmen werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here